Seo Watchblog - Suchmaschinenoptimierung einfach erklärt

Auswertung des ersten Monats

18. Juli 2007 | Analyse | 4 Kommentare

Dieser Blog existiert nun schon eit einem Monat und ich will die Zahlen auf den Tisch legen. Ich habe nichts großartiges gerissen, wurde nicht übermäßig verlinkt, habe keine Million verdient, keine Besucherströme erhalten und bin doch sehr zufrieden, was den Start des Seo Watchblogs angeht. Es macht mir Spaß hier zu schreiben und es ist schön, dass hier doch schon recht fleißig kommentiert wird. Ich habe es in diesem Monat nicht geschafft, besonders viele Artikel zu schreiben und wollte eigentlich schon weiter sein, aber ich schreibe Morgen Logik-Klausur und habe dafür doch einiges machen müssen. Aber jetzt lasse ich erstmal die Zahlen für sich sprechen:

  • 664 Unique Visitors (eindeutige Besucher)
  • 1160 Hits
  • 41 Besucher von Suchmaschinen
  • 12 Links von 7 verschiedenen Blogs bei Technorati
  • 673.637 Alexa Traffic-Rank
  • Keine nennenswerten Einnahmen
  • 37 Feedleser laut Feedburner
  • 803 ist die beste Plazierung bei Blogscout (Top Blogs)
  • 1145 ist die beste Plazierung bei Blogscout (Reichweite)
  • 965 Externe Links laut Google Webmaster Tool
  • 17 Artikel
  • 32 Kommentare

Das sind soweit die wichtigsten zahlen, an denen man jetzt alleine noch nichts ablesen kann, aber vielleicht kann das spannend werden, wenn ein paar Monate ins Land gegangene sind und man dann einige Vergleiche anstellen kann. So kann ich nur sagen, dass alles ausbaufähig ist und ich zuversichtlich bin, dass es auch ausgebaut wird. Der nächste Monat wird nicht sonderlich spannend, weil ich ab Morgen nicht mehr im Land weilen werde. ich fahre für einen Monat nach Tschechien und auch wenn ich dort die Möglichkeit habe, werde ich nicht bloggen. Das heißt für euch, dass es hier erst Anfang September weitergeht. Ich werde sicher nicht ganz ohne Internet leben und sicher auch den ein oder anderen Artikel schreiben, aber diese werde ich dann nach und nach veröffentlichen, wenn ich wieder da bin. Es wird sicherlich interessant zu sehen, wie Google den Blog hier annimmt. Bisher ist ja noch fast gar nichts gekommen, es fehlen allerdings auch die prägnanten Artikel bisher. Ich hoffe nicht, dass ich im September hier bei Null anfangen muss, sondern, dass ihr den Feed im Auge behaltet.

Die John Chow Show

13. Juli 2007 | Werbung & Affiliate | Diskutiere diesen Artikel!

Mal was witziges für zwischendurch. John Chow ist Blogger. John Chow schreibt nur über bullshit. Dieser bullshit wird aber von einer Menge Leute gelesen. Mit diesen vielen Leuten verdient John Chow Geld. Viel Geld. Mehr Geld, als der Durchschnittsbürger verdient. Soviel zu Chow.

Kommen wir also zu seiner Show. John verdient sein Geld mit Werbung, Reviews (bezahlte Werbeartikel) und Linkverkauf. Das tun aber ziemlich viel, da ist noch nicht der Showcharakter zu finden. Aber John zelebriert die Vermarktung seines Blog, er ist die Popstar unter den SEO-Bloggern und er denkt sich immer wieder neue publikumswirksame Aktionen aus. Darin ist er gut. Er sammelt Links wie andere Webmaster Fehlermeldungen. Er bekommt sie einfach massenweise. Soweit so gut.

Jetzt hat ihn Google allerdings bestraft und aus dem Index gekegelt. Linktausch ist nämlich böse, Linkverkauf auch und überhaupt eine Menge was John Chow auf seinem Blog so veranstaltet, meint Google jedenfalls.

Oh je, dann verdient er sicher jetzt gar nichts mehr und die John Chow Show neigt sich dem Ende entgegen. Weit gefehlt, denn vielleicht war diese Bestrafung durch Google sein Meisterstück.

Es gibt kaum ein Blog was sich mit der Materie Suchmaschinen und Marketing beschäftigt, das noch nicht über diesen Fall geschrieben hat. John Chow ist in aller Munde und so sind in der letzten Zeit sicherlich mehr Links zusammen gekommen, als mit seinen Aktionen. John Chow ist heißer, als er jemals hätte werden können und Google hat ihm dabei geholfen.

Und so wird Google irgendwann im Sinne der Qualität kapitulieren und den guten John wieder ins Programm nehmen müssen. Denn wenn ich “John Chow” bei Google suche, dann will ich auch John Chow finden und nicht irgendwelche Blogs, die über ihn schreiben. Sonst zweifle ich an der Qualität der benutzten Suchmaschine. Und die Qualität steht doch im Vordergrund, sagt Google immer.

Was bleibt also? Eine riesen Show mit einem wohl noch viel erfolgreicheren Gewinner: John Chow und der Erkenntnis, dass sich risikofreudiges SEO lohnen kann.

via(Probloggerworld und Sos Seo)

Überschriften richtig einsetzen

10. Juli 2007 | Suchmaschineoptimierung | 3 Kommentare

Eigentlich ist mir gerade aufgefallen, dass ich noch gar nicht die Unterscheidung zwischen On-Page und Off-Page Optimierung gemacht habe, die aber eigentlich wichtig ist um überhaupt ins technische einzusteigen. Da ich euch aber versprochen habe, heute mit einem hilfreichen Artikel rumzukommen, den ihr dann auch direkt umsetzen könnt, muss ich eben die Grundsatzfragen verschieben und ihr merkt euch einfach, dass da noch was kommt.

Es geht also um Überschriften, allerdings nicht die eines Artikels, oder nur indirekt. Diese sind zwar auch wichtig, aber das kommt später, dafür brauchen wir schon ein wenig Erfahrung im Schreiben. Es geht mir um die technische Uaszeichnung von Überschriften mittels der <h1>..bis..<h6> Formatierung. Ich werde hier nicht auch noch einen HTML-Einführungskurs schreiben können und verweise jeden, der nichts damit anzufangen weiß auf das wunderbare Projekt Selfhtml, wo man sich sehr gut die Grundlagen selbst beibringen kann. Ich setze also vorraus, dass man grundlegende HTML- und CSS-Kentnisse hat und auch weiß, wie man ein FTP-Programm benutzt. Denn sonst könnt ihr euren Seitencode nicht ändern. Um den geht es nämlich.

V iele Themes und Skins für Wordpress und andere Blogscripte haben eine komische Überschriftenformatierung. So sind mir schon Themes unter die Augen gekommen, die in der Sidebar die Überschriften mit <h1> ausgezeichent haben. Und das wollen wir jetzt ändern. Dazu überlegen wir uns wozu diese Überschriften gedacht sind und wie sie Suchmschinen interpretieren.

Überschriften sind gedacht um texte, Dokumente oder eben auch Webseiten zu struckturieren. Es ist angedacht, dass von <h1> absteigend bis zu <h6> die Schrift kleiner wird, dünner und somit auch unwichtiger. Dennoch sind die Überschriften wichtiger als der Text. Sie stechen dem Leser sofort ins Auge. Der Suchmschine geht es ebenso. Die Texte, die mit einem <hx> gekennzeichnet sind, werden als wichtig erachtet. <h1> ist am Wichtigsten, <h2> am Zweitwichtigsten usw. Wir wollen also auch versuchen der Suchmschine eben diese Orientierung zu ermöglichen. Das ist aber unmöglich wenn ich 10 <h1> Überschriften auf meiner Seite habe. Damit entwerte ich diese Möglichkeit der Wertung, denn zu viele “am Wichtigsten” lässt niemand gelten. So wichtig ist keine Seite.

  • <h1> sollte nur für den Webseitentitel verwendet werden. Der Name der Firma, des Blogs oder der Webseite werden damit ausgezeichent, sonst nichts.
  • <h2> verwenden wir für die Artikelüberschriften, denn diese stellen, nach dem Titel, die wichtigste Information unserer Webseite dar. Sie sind zudem Link zu den Artikeln und damit wird auch diesen eine hoche Gewichtung beigemessen.
  • <h3> sollten Bereichsunterschriften in unseren Texten vorbehalten sein. Sie können aber auch für die Sidebar wovon ich abrate, später dazu mehr.
  • Die folgenden Überschriften sind nicht sonderlich gebräuchlich. Ich nutze sie ganz selten, aus Zeitgründen. Wer aber viel Zeit in seine Texte investieren kann und will, der sollte alle Überschriften sinnvoll in einem Text einsetzen. Sinnvoll meint sowohl für Suchmschine, als auch für den Leser.

Zum Punkt drei, dem Überschriften in der Sidebarmöchte ich noch etwas schreiben. Fragt euch doch selber, wie sinnvoll ihr es haltet Aussagen wie “Letzte Kommentare”, “Navigation” oder “Blogroll” die dritthöchste Wertigkeit auf eurer Seite zu geben? Das ist einfach nicht sinnvoll und wird meist aus Faulheit gemacht. Ind er Sidebar braucht man Überschriften für die einzelnen Bereiche. Also nimmt man die Überschriften, die man eh schon definiert hat. Da lässt sich aber schnell ändern indem man in seine style.css geht und eine neue Klasse erstellt. Man übernimmt einfach alle Werte des <h>-Tags, was in der Sidebar gerade als Überschrift fungiert. Hier war es <h3>, ersetzt habe ich es durch eine Klasse, die ich us genannt habe und der code in der css sieht dann wie folgt aus:

.us{font-family: Georgia, “Times New Roman”, Times, serif;margin:15px 0 0 0 ; color:#3c3c3c;font-weight: normal;border-top:1px solid #aaa;border-bottom:1px solid #ddd;padding:5px 5px 0px 0;text-align:right; font-size:1.3em; }

Das muss bei euch nicht so lang werden, reicht ja die Angabe der Schriftgröße und -farbe. Dann geht ihr in eure Sidebar und ändert einfach das Tag. Überall dort wo <hx>Überschrift</hx> steht steht dann bei euch <div class=”us”>Überschrift</div>. Wenns danach so aussieht wie zuvor, super. Wenn nicht müsst ihr eben nochmal nachschauen, ob ihr auch alle Werte übernommen habt. Sonst spielt eben so lange mit der Klasse .us rum, bis euch eure Überschriften wieder gefallen.

Erwartet jetzt aber blos nicht tausend Besucher mehr. Es ist ein kleiner Schritt von vielen tausenden, die man machen kann um die Qualität der Seite zu steigern. Das Überschriften aber gar nicht so unwichtig sind, kann man in bei Sistrix sehen.

Ist Suchmaschinenoptimierung eine Technik?

9. Juli 2007 | Analyse, Suchmaschineoptimierung | Diskutiere diesen Artikel!

Wer diesen Blog mitverfolgt, der wird sich sicherlich langsam fragen, was ich hier überhaupt betreibe, sind doch die meisten Tipps bisher eher Blogtipps oder Tipps für Einsteiger ins Bloggen. Man fragt sich eventuell, wann denn endlich die guten SEO-Tipps kommen, mit denen Horden von Suchmaschinenbesuchern auf die eigenen gelotst werden. Was bin ich denn für einer hier Optimierung zu versprechen und dann nur loses Anfängerwissen übers Bloggen hinzubröckeln?

Darauf möchte ich gerne antworten und wieder viele Fragen offen lassen. Zunächst beschränke ich mich hier größtenteils auf Blogs, denn von ich will wissen wovon ich rede. Ich habe einige Blogs und durfte wertvolle Erfahrungen mit ihnen sammeln. Blogs werden von Google geliebt und eignen sich ungemein dafür einige Besucher von dem großen G abzustauben. Aber die meisten Tipps kann man ohne Probleme auf “normale” Webseiten übertragen.

Warum ich mich noch nicht der technischen Seite zugewendet habe will ich aber ein wenig ausführlicher erklären. Zunächst einmal geht es mir um Optimierung und nicht nur um Suchmaschinenoptimierung. Diese fängt aber im kleinen an und nicht bei irgendwelchem HTML-Code. Optimierung fängt an mit dem Willen zur Optimierung, also bei dem Blogger oder Webmaster selbst. Um überhaupt optimieren zu können muss ich mir über meine Ziele und Motivationen im klaren sein. Dann brauche ich auch ersteinmal etwas, was ich überhaupt optimieren kann. Inhalte, mehr Inhalte, ganz viel Inhalt.

Wenn ich nur drei Sätze auf meiner Seite habe, kann ich schwer erwarten, dass Google meiner Seite große Aufmerksamkeit schenkt, es sei denn diese drei Sätze sind fehlende Fragmente aus der Bibel, oder zumindest ebenso interessant. Zudem reicht es nicht irgendeinen Mist hinzurotzen, auch wenn das für Google vielleicht sogar reichen würde, da Google nicht sonderlich gut den Inhalt einer Seite erkennt. Übrigens müssten wir dann gar nicht optimieren, würde Google wirklich die Relevanz und Qualität von Texten erkennen, dann wäre jegliche Optimierung sinnlos, außer eine inhaltliche.

Und genau das meine ich. Klar kann man nur für Suchmaschinen optimieren und dann Werbung schalten um Geld zu verdienen. Aber auf Dauer wird dieses Konzept nicht aufgehen. Ohne Leser keine Links, ohne Links ist Optimierung vergebene Liebesmühe. So einfach ist es zwar nicht, aber als Richtschnur reicht es erstmal.

Die Optimierung fängt also schon lange vor dem Eingreifen in den HTML-Code an. Lange vor der Auseinandersetzung mit Rankingkriterien und dem geheimnisvollen Google-Algorithmus, dem wir uns annähern wollen, wenn wir SEO betreiben.

Deshalb verstehe ich auch viele, viele Äußerungen nicht, die SEOs eine miese moralische Grundhaltung atestieren möchten, alle SEOs am liebsten aus dem Internet verbannen wollen oder SEOs als Geldhammel darzustellen versuchen. Ersteinmal ist ein SEO ein Optimierer, der gerne das, was er macht, vernünftig macht. Daran ist nichts auszusetzen, es sei denn an dem, was er macht ist etwas auszusetzen. Aber da einfach alle SEOs in einen Topf zu werfen ist einfach dumm und unbegründet.

Aber ich wollte nicht die “Ehre” der Suchmaschinenoptimierer retten, sondern jedem, der sich eine der anfangs geschriebenen Frage gestellt hat, darauf hinweisen, dass SEO nicht technisch ist. Oder sagen wir besser, nicht rein technisch. Der nächste Artikel wird aber erstmalig ein paar technische Tipps geben, versprochen.

Was wollen die Leute lesen?

9. Juli 2007 | Tutorials | 2 Kommentare

So dieser Blog existiert jetzt schon eine Weile, ein paar Leute haben auch schon kommentiert, es macht Spaß und wir kommen immer besser zurecht. Aber von Google kommt noch nicht so recht viel. Liegt auch daran, dass bisher nur ein paar eingehende Links zu verbuchen sind. In den Serps (die Google Suchliste) muss man noch recht lange blättern um unseren Blog zu finden und man fängt an sich Gedanken zu machen. Was kann ich tun?

Wenn man viel in Blogs unterwegs ist, dann bekommt man Recht schnell einen Riecher dafür, worüber die Leute reden, was sie lesen und was gerne kommentiert und verlinkt wird. Dieses Wissen allerdings zu reproduzieren ist viel schwieriger als man meint. Es reicht nicht, über Paris Hilton zu schreiben, vielleicht ein paar Infos zur aktuelle Sau, die durchs Dorf getrieben wird. Denn das kann jeder und ja, das machen auch schon genug.

Der 500ste Blog zu sein, der wiederkäut, was so los ist, das wird wohl nicht sonderlich erfolgsversprechend sein. Also lass es. Schreib über Dinge die eh in deinem Kopf sind. Schreib über Themen, die dich interessieren. Wirklich ich meine das Ernst. Es kommen zwar immer wieder Blogs nach oben, die eben nicht auf meinen Ratschlag hören und die zigste Trendhure sind, aber die können meist so schreiben, dass sie auch über Radieschenzucht bloggen könnten. Ich habe auch etliche Blogs in meinem Feedreader, die alle das selbe schreiben, aber die Art und Weise amüsiert mich doch.

Die Wahrscheinlichkeit, dass du und ich zu diesen begnadete Schreibern gehören, ist doch recht gering. Also bloggen wir von Dingen, die wir verstehen und informieren die Leute. Das wird wohl nicht bis nach ganz oben reichen, aber wer hat gesagt, dass Spaß nur den Top 100 vorbehalten ist?

Wenn du denkst, dass dein Blog keinen Sinn macht und dein Nischenthema viel zu klein ist, als dass noch irgendwer auf dieser Welt sich dafür interessieren sollte, dem empfehle ich wirklich mal das Saftblog zur Lektüre. Saft mag zwar jeder gerne, aber wer von euch wäre auf die Idee gekommen darüber zu bloggen? Also schreib und mach dich auf die Suche nach gleichgesinnten, du wirst sehen, dass dich das eher befriedigt, als über Dinge zu schreiben, die zwar jeden Interessieren, aber vollkommen gesättigt sind.

Und wenn es mit dem Start so gar nicht klappt, dann schreib mir ne Mail und wir rufen gemeinsam in die Blogosphäre. Ich stelle gerne hier ein paar Blogs vor, die einfach mal probieren möchten mit ungewöhnlichen Themen anzufangen. 08/15 Blogs gibts genug.

Jetzt habe ich gar nicht beantwortet, was die Leute lesen wollen. Aber so sonderlich interessant ist das auch nicht, denn bei dir lesen wollen sie genau über das, was dich interessiert, wovon du Ahnung hast.

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