Seo Watchblog - Suchmaschinenoptimierung einfach erklärt

Google Quality Rater und der Google Algorithmus

12. September 2007 | Suchmaschineoptimierung | Kommentare deaktiviert

Ungemein interessante Sendung des Podcasts seoFM, so interessant die Sendungen auch meistens sind. Doch die momentane Sendung ist auch für Anfänger geeignet, so viel auch mit fachspezifischen Worten um sich geworfen wird. Aber in der Sendung wird ein Interview mit einem ehemaligen Quality Rater von Google geführt, der interessante Einblicke in das Vorgehen der größten Schmaschine beschreibt. Ein Quality Rater ist ein von Google angestellter Kontrolleur, der manuell bestimmte Seiten in Verbindung mit Keywords auf Relevanz und Spam überprüft.

Neu für mich war, dass diese Rater eben nicht nur auf Spam hin untersuchen, sondern auch Seiten auf ihre Relevanz und ihren Mehrwert hin untersuchen. Heißt, sie haben einige Abstufungen, wie Seite eingeordnet werden sollen, sowohl positiv, wie auch negativ. Zudem werden durch die Spamreports nicht sofort Strafen, oder bessere Rankings, von Google vergeben, sondern es geht vor allem darum, diese manuell erstellten Daten in den Algorithmus einzubeziehen bzw. den Algorithmus zu überprüfen, ob er ähnliche Daten ausspuckt.

Also unbedingt anhören und lasst euch nicht von dem Kauderwelsch entmutigen, es ist manchmal schwer bei diesem ganzen SEO-Fremdwörtern den Überblick zu behalten, aber die Kriterien des Raters sind auch für Hobbywebmaster interessant, da man sehen kann, dass Google langfristig wirklich Qualität in den Ergebnissen präsentieren möchte und man so vielleicht eher ermutigt wird, gute Texte zu schreiben, die auch noch in einiger Zeit interessant sind und sich nicht nur auf Aktionen zu stürzen, wie meine mit “Vanessa Hudgens nackt”, so ungemein erfolgreich diese kurzfristigen Sachen auch sind.

Aber gerade als Hobbywebmaster/blogger möchte man ja an seiner Seite lange Spaß haben und seid euch sicher, so lustig auch mal ein Topranking mit tausenden von Besuchern ist, so viel höher schätze ich alle meine Stammleser ein, die kommentieren, kritisieren und mit mir zusammen weiterdenken. Ganz ehrlich.

Adsense richtig einsetzen

5. September 2007 | Werbung & Affiliate | 7 Kommentare

Marc von der Wissenswerkstatt hat mich in meinem onezblog gefragt, wie es denn kommt, dass meine Einnahmen mit Adsense seine so sehr übersteigen. Ich habe keine konkreten Zahlen genannt aber mehr als die von Marc angegebenen paar Cents sind es schon. So um die 30-40 Dollar sind es auf dem onezblog. Wie aber kommt es, dass seine Seite so wenig und meine um einiges mehr abwirft, auch wenn das nichts ist im Gegensatz zu manchen Adsensebaronen. Aber fangen wir klein an.

Schlechte Klickraten wegen schlechter Positionierung

Nun das liegt meistens an der falschen Platzierung. Sicherlich auch an den Besucherzahlen, denn ich weiß nicht, wie viele Marc pro Tag hat und wie diese sich in SUMA-Besucher und “normale” Besucher aufteilen. Aber ich denke, dass einfehler der war, den viele Anfangs machen, mich eingeschlossen. Irgendwo in der Sidebar wird Adsense reingeklatscht, in der Farbe des Textes und der Hintergrundfarbe der Sidebar. Dann vielleicht auch mal noch unter den text und irgendwann fliegt es wieder raus, weil es nicht sonderlich viel bringt. Das kann man aber ändern und sogar ohne seine Leser zu vergraulen.

Man muss mit Werbung seine Stammleser nicht vergraulen

Man will die Satmmleser nicht belästigen mit Bannern mitten im Text und das halte ich auch für richtig, muss man auch nicht, denn man kann entscheiden, wem man die Anzeigen vorsetzt. Mit diesem Plugin kann man bestimmten Code nur Suchmaschinenbesuchern vorsetzen. Das mache ich mit den ganz penetranten Anzeigen. Eine direkt im Text, beliebt ist auch zwischen Überschrift und Text und eine direkt unter dem Text um dem Besucher die Chance zu geben, bei nichtgefallen zu verschwinden und dabei meine Einnahmen zu steigern. Die Anzeige am Anfang ist für diejenigen, die Enttäuscht sind, dass sie das nicht finden, was sie gesucht haben und hoffen in den Bannern etwas ansprechenderes zu finden.

Vergraulst du dadurch nicht viele Potentialle Leser, werden einige vielleicht jetzt fragen und ich kann ganz klar darauf antworten: Nein. Das kann man aber nicht verallgemeinern, denn gewisse Angebote sind angewiesen auf besucher von Suchmaschinen. ich bin es nicht und denke nicht, dass Leute sich bei mir Zuhause fühlen werden die permanent nach redtube paris hilton und ähnlichem Schrott suchen. Der Onezblog ist über Politik, Gesellschaft, Philosophie und ähnliche Themen, da ist die Chance recht gering, dass jemand, der sich von Werbung abschrecken lässt und komisches Zeug sucht, bei mir hängen bleibt.

Mit den Adsense-Channels zum Erfolg

Ich weiß, dass nahezu alle meine Stammleser nicht über eine Suchmaschine zu mir gefunden haben und deshalb habe ich auf diese Option gesetzt. In Zukunft werde ich Stammleser wohl ganz mit Werbung verschonen, da ich zwei verschiedene Channels bei Adsense eingerichtet habe um zu sehen, wie die Klickraten sind. ich darf diese nicht verraten, aber die Klickrate des direkten Channels ist so unterirdisch, dass ich auch ganz drauf verzichten kann. Ich werde da noch ein wenig warten, habe die Channels erst vor ein paar Wochen getrennt und will noch weiter auswerten. Testen spiele und schauen wo am meisten geklickt wird, ist der Schlüssel zu mehr Einnahmen. Fast jede Seite ist monetarisierbar, wenn man will. Muss man natürlich nicht, aber halbgares sollte man vermeiden.

Man kann mit seinem Blog Geld verdienen

So kann man mit seinem Blog Geld verdienen, ohne Leser zu verlieren. Allerdings sollte man wohl so fair sein und dennoch darüber informieren, denn einmal verlorene Glaubwürdigkeit bekommt man einfach nicht wieder zurück. Ich kann zudem noch den Artikel “In 7 Schritten zum optimalen Adsense Anzeigenformat” von Zechendorf empfelen, der vor allem auch eine Heazmap für Bannerklicks parat hat, die einem helfen kann die richtige Positionierung seiner Werbung vorzunehmen.

Webhosting in Tschechien

3. September 2007 | Fragen | 3 Kommentare

Ich suche einen Host in Tschechien und komme so richtig nicht weiter, deshalb frage ich hier mal nach, ob jemand vielleicht erfahrungen damit hat und mir etwas empfelen kann. Ich plane mit drei tschechischen freunden einen Bloghoster auf WordPress Mu Basis und brauche deshalb einen Host in Tschechien. Die cz-Domains sind in Deutschland einfach so ungemein teuer, dass ich dafür in Tschechien auch noch Webspace dazu bekomme.

Außerdem habe ich gelesen, dass es einen gewissen Rankingvorteil bringen kann, wenn die Seiten auf einen landesinternen Server gehostet sind, also eine IP aus Tschechien hat. Wir werden versuchen den Bloghost über Werbung zu finanzieren, die nur bei Suchmaschinenbesuchern angezeigt wird, so dass es nicht unwichtig ist, dass sowohl unsere Hauptseite, als auch die Subdomains der Blogger gut gerankt sind. Natürlich wird es auch darauf ankommen, worüber die schreiben, aber ich hoffe da eine gewisse Bandbreite abdecken zu können.

Das wird mein erstes größeres Projekt, dennoch möchte ich anfangs etwas vorsichtig agieren und nicht so viel investieren. Es ist geplant, zunächst Freunden, Verwandten und Bekannten einen Blog zu geben und es erst später, wenn die gröbsten Fehler ausgemerzt sind öffentlich zu machen. So werden wir anfangs die Blogs noch manuell aufschalten um es dann später zu automatisieren.

Also hat jemand Erfahrungen mit Webhosting in Tschechien?

Blogauswertung August 2007

1. September 2007 | Analyse | 2 Kommentare

So dieser Blog ist jetzt zweieinhalb Monate Online, auch wenn ein Monat davon Pause war. Aber umso interessanter ist es den Verlauf dieses Blogs in Aktivität und Inaktivität zu vergleichen. Diesen Monat ist natürlich nichts wirklich gewachsen, sondern die Zahlen sind zurück gegangen. Gefreut habe ich mich allerdings, dass die feedleser mehr geworden sind, anstatt wieder abzuwandern. Daraus schließe ich jetzt einfach mal, dass dieser Blog bei einigen leuten interesse hervorgerufen hat. Aber jetzt erstmal die harten Fakten für den August, in Klammern der Unterschied zum Vormonat:

  •  379 echte Besucher (-285)
  • 789 Seitenzugriffe (-371)
  • 79 Hits von Suchmaschinen (+38)
  • 203 Hits von verlinkenden Seiten (im Vormonat nicht gezählt)
  • 18 Links von 11 verschiedenen Blogs bei Technorati (+6 / +4)
  • 429.890 Alexa-Traffic-Rank (+243.747)
  • 51 Feedleser laut Feedburner (+14)
  • 1076 Links laut Google-Webmastertool (+111)
  •  23 Artikel (+6)
  • 48 Kommentare (+16)

Ich weiß, dass andere Blogs viel rasanter einsteigen, aber ich habe diesen Blog nicht gemacht, um in die Charts, welche auch immer, einzusteigen, dazu fehlt mir einfach die Zeit. Ich blogge auf mitlerweile vier Blogs mehr oder weniger regelmäßig und Seo-News kann man sich aus allen Möglichen Kanälen besorgen, da muss ich nicht auch noch die eh schon bekannten Meldungen noch einmal brühwarm aufbereiten. Diesen Monat wird hier sicher wieder mehr los sein, auch wenn man nicht erwarten muss, dass hier jeden Tag ein Artikel entsteht. Ich freue mich, dass hier schon einige Leser regelmäßig reinschauen und werde einfach so weiter machen wie bisher.

Sind aktuelle Links ein Rankingkriterium?

28. August 2007 | Fragen | 7 Kommentare

Ich habe die vermutung, dass es ein nicht unwichtiges Rankingkriterium ist, wie viele neue Links auf eine Seite gesetzt werden. Also wie gut eine Seite dauerhaft vernetzt wird. Damit meine ich nicht, dass natürlich ein regelmäßiger Linkaufbau zu guten Positionen führt, sondern, dass eine Seite, sobald sie wieder neu verlinkt wird, nach einiger Zeit Inaktivität, wieder bessere Positionen bekommt und das schnell.

Ich war einen Monat im Urlaub und habe meine Blogs nicht mehr befüllt. Dementsprechend sind auch keien neuen Links hinzugekommen, bzw. nur sehr wenige. Sobald ich aber aus dem Urlaub wiedergekommen bin, angefangen habe zu bloggen, sind die Besucher von Google sehr gestiegen. Um etwa 30 Prozent. Natürlich könneten das auch andere Faktoren beeinflusst haben, aber eigentlich ahbe ich in letzter Zeit keine großen Umstellungen gemacht, die das rechtfertigen würden.

Denn die neuen Inhalte können es ja wohl kaum sein, da die 10 Artikel, die neu erschienen sind, nicht die Landingpages sind, die die 30% verursachen.

Fünf Blogs sind sicher noch keine Zahl, durch die meine Annahme zu stützen sei, deshalb frage ich, ob jemand das bestätigen oder verneinen kann bzw. ähnliche oder gegenteilige Erfahrungen gemacht hat?

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