Seo Watchblog - Suchmaschinenoptimierung einfach erklärt

Neuer Blog: iTicker.eu

16. April 2009 | Interna, News | 2 Kommentare

Ich habe jetzt endlich ein Projekt gekauft und auch wenn das noch etwas wirr ist und ich noch keine Struktur in den Blog gebracht habe, stelle ich es euch schon Mal vor: iTicker.eu wird ein Apple und Gadgedblog, auch wenn er vorher rein auf das iPhone ausgerichtet war. Er erschien mir dennoch eine schöne Grundlage, um nicht bei Null anfangen zu müssen. Mit ca 100 Besuchern am tag, etwa 70 Prozent Besuchern von Google, brauche ich nicht erst großartigen Linkaufbau zu betreiben, sondern schreibe direkt vor einem Publikum.

Nach und nach wird Google sicherlich auch die Neuausrichtung übernehmen, denn mit dem Traffic momentan lässt sich wenig anfangen, der meist auf sehr spezifische iPhoneartikel läuft und auch nicht besonders gut zu monetarisieren ist.

Ich werde in Zukunft einen umfassenden Umstiegsguide schreiben, also wie man von Windows zu OS X Switched, eine Produktübersicht anfertigen und auch die interressante Sparte Netbooks im Blickfeld haben. Mehr dazu in meinem Einstiegsartikel: “Der iTicker hat einen neuen Besitzer“.

Auch das Design ist noch gar nicht so, wie ich mir das vorstelle. Eine Anpassung an das auch hier von mir genutzte Theme, was aber nicht wirklich passt, allerdings grundlegendes SEO mitbringt. Ich will einfach nicht eines dieser von vielen Macblogs genutzten Themes nehmen, da werde ich mir Mal mit zeit dransetzen, die ich gerade mit Semesterbeginn nicht unbedingt habe.

Schaut Mal vorbei, es könnte euch interessieren.

Zonespy jetzt kostenpflichtig

13. April 2009 | Analyse, Ressourcen | 5 Kommentare

zonespy
Hatte ich Zonespy vor kurzem in meinem Artikel “Exprired Domains” als kostenlose Möglichkeit gepriesen ab und an eine leckere ausgelaufene Domain zu finden, die man entweder als Grundlage für ein Projekt, als Linktauschbasis oder überhaupt als Satellitenseite nutzen kann, wurde am Osterwochenende Zonespy relaunched und damit kostenpflichtig. Es gibt zwei Tarife:Basic kostet 9,99 Euro im Monat und Professional kostet 29,99 Euro im Monat. Christian Strübing hat den Service aber nicht nur kostenpflichtig gemacht, sondern ihm auch einige neue Funktionen, ein bessere Reichweite und zeitnahe Darstellung der ausgelaufenen Domains mitgegeben, was alles zusammen die 10 Euro wirklich rechtfertigt.

Zudem kommt Zonespy in einem komplett neuen Design daher, wie ihr oben sehen könnt. Funktional, schlicht und wirklich gelungen, wie ich finde. Man kann also wirklich überlegen, ob man die Basismitgliedschaft nicht Mal ins Auge fasst, wenn man in diese Richtung interessiert ist. Zudem weist Christian darauf hin, dass die expired Domains wirklich ungefiltert ausgegeben werden, also nicht erst die Rosinen rausgepickt werden und gesondert angeboten werden. Sowohl in der Basis-, als auch Professionalmitgliedschaft sieht man alle Domains sofort. Mit 7.4 Millionen Domains ist auch eine wirklich gute Grundlage gegeben, um wirklich gute de-Domains zu finden. Die Datenmenge hat Christian dann auch dazu gebracht den Service kostenpflichtig anzubeiten, kostet doch nach seiner Aussage der Server allein mehrere tausend Euro.

Einige Funktionen sind noch nicht ganz fertig, sollena ber zeitnah allen Mitgliedern zu Verfügung gestellt werden.

Holz Hintergründe / Texturen

8. April 2009 | Ressourcen | 5 Kommentare

holz-texturen

Holz liegt voll im Designtrend und wer einen Blick in mein unvollständiges Portfolio wirft, der wird sehen, dass ich diesem voll verfallen bin. Holz ist warm und freundlich und ich nutze es gerne für die Hintergründe meiner Seiten. Das macht sie gemütlicher und läd hoffentlich zum verweilen ein, ohne vom wesentlichen, dem Inhalt, abzulenken. In Helligkeit und Kontrast angepasst, verschönert es viele meiner Seiten. Auch der Seo Watchblog hat im Hintergrund eine sehr dunkles Holztexture. Weil Thomas angefragt hatte, habe ich mal meien Bookmarks durchstöbert und ihr findet im Folgenden eine Liste mit kostenlosen Holzhintergründen, die ihr auf euren Sieten und Blogs einsetzen könnt. Bitte schaut nur immer genau auf die Bedingungen und Lizenzen zur Nutzung, da sich diese ändern können:

  • Bittbox bietet neun verschiedene Holzhintergründe zum Download an
  • Mayang hat eine große Auswahl und auch viele andere Texturen findet man dort. Nicht alle sind wirklich für den Hintergrund einer Webseite geeignet, aber seht selbst.
  • Defcon-x hat 90 verschieden Holzarten eingescannt und bietet sie zum Dowonload an. Mit deutschen Namen der Bäume. Eine Fundgrube mit Holz für wohl jede Seite.

Viel Spaß damit. Wen noch weitere gute Quellen kennt, der schreibt sie bitte in die Kommentare, dann nehme ich sie in die Liste mit auf. Drei Quellen bis jetzt, aber mit einer Auswahl von über 200 verschiedenen Holztexturen, sollte das richtige für euch wohl dabei sein.

Suche 3.0 / Google und Twitter

7. April 2009 | Analyse, News | 4 Kommentare

Das Gerücht schlug letzte Woche ein wie eine Bombe: Google überlegt Twitter zu übernehmen. Dass Twitter noch kein Finanzierungsmodell gefunden hat, kann Google herzlich egal sein. Warum undwarum dieser Kauf Sinn machen will ich hier untersuchen.

Die meisten Meinungen, die ich bisher gelesen habe, gehen darauf ein, dass Google an den Nutzerdaten interessiert sei, um ihr Wissen um die Nutzer noch weiter auszubauen und so ihre Werbung noch besser abstimmen zu können. Sicherlich kein geringes Interesse, aber ich halte eine andere Möglichkeit, die sich durch den Kauf von Twitter für Google ergeben könnte, für interessanter. Andreas denkt auch in diese Richtung, wenn er fragt, “Was passiert, wenn Google Twitter kauft?

Goggle hat 2005 das Linkattribut “nofollow” eingeführt, um ihren index sauber halten zu können und Webmastern dennoch die Möglichkeit zu geben Links zu verkaufen und Links zu setzen, die eben nicht für die Suchmaschine bestimmt sind. Inwiefern das angestrebte Ziel erreicht wurde, soll hier nicht diskutiertwerden. Viele großePortale nutzen für alle ausgehenden Links nofollow, um Spam zu veringern. Zu nennen seien hier vielleicht Digg und Mr Wong. Der Nutzen für die Betreiber liegt auf der Hand, aber Google fehlen dadurch viele Links zur Bewertung der Seiten in ihrem Index. Ein Startseitenlink auf Digg wäre sicherlich für Google wichtig, spiegelt diese Listung doch die Meinung vieler Nutzer wieder, auch wenn diese Listung auch mit nofollow sehr manipulationsanfällig ist. Twitter setzt auch konsequent auf nofollow. Doch auf Twitter wird all das verlinkt, was früher vielleicht noch auf Linklisten, in Webkatalogen und auf Blogs erscheinen ist. Ich mag nicht beurteilen wie groß die Auswirkungen für Google sind, aber unerheblich werden sie nichts ein.

Auf Twitter werden vielleicht noch keine Trends gesetzt, aber erkannt werden sie dort sicher am schnellsten. Google braucht diese Trends, denn ihre Serps bestehen nicht nur aus dauerhaften Ergebnissen und lange im index vorhandenen Seiten. Google lebt zwar sicherlich nicht nur von Aktualität, aber eben auch.  Twitter ist aktuell und die Twittersuche ist da Google enorm überlegen.

Nun bräuchte Google sicherlich diese Suche nicht besitzen, sie auszulesen und so gewinnbringend einzusetzen, sollte auch von außen kein Problem sein. Aber nofollow und die Konsequenz der Algorithmen von Google verhindern das. Die Auswirkungen wären aber zu groß, würde Google das Linkattribut nofollow wieder streichen. Den eigenen Dienst Twitter aber in die Suche zu integrieren, würde allerdings dem momentanen Algorithmus nicht widersprechen.

Das Search Jornal hat sich sogar schon Gedanken gemacht, wie eine Integration in die Googlesuche aussehen würde: How to Combine Google Search with Twitter Search.

SEO und der gesellschaftliche Nutzen

6. April 2009 | Analyse, Suchmaschineoptimierung | 2 Kommentare

Spiegel Online hat einen Artikel über Suchmaschinenoptimierung geschrieben. SEO gelangt in die Mitte der Gesellschaft, wenn auch eher wieder auf die Weise, die sich in äußerer Perspektive leider festgesetzt hat: SEO ist irgendwie Spam.

Daran hat man sich irgendwie langsam gewöhnt, das regt mich jedenfalls nicht mehr auf. Wenn man dann liest, was sich der Autor unter SEO vorstellt, kann man getrost die Kritik ignorieren.

Dennoch halte ich diesen Artikel für wertvoll, weist er doch durchaus auf Probleme hin, die wir zwar gerne ausnutzen, die für die Gesellschaft aber eher geringen Nutzen bringen bzw. ihr sogar Schaden. Zum Beispiel gereicht dem Autor hier die Suche nach “DVD kaufen”. Er hätte dort einen Shop erwartet, wie Amazon, der auch wirklich DVDs verkauft und nicht digitalvd.de, die nicht direkt sondern über diverse Affiliateprogramme verkaufen. Dass die Seite entschieden bessere Informationen für den Nutzer als bspw. Amazon, inklusive eines Preisvergleichs anbietet, wird nicht erwähnt. Dass der Autor durch die Erwähnung sicherlich einige Links, wie hier im Artikel, für die Seite generieren wird und so die Position festigen wird, zeigt auch, dass er nicht so besonders viel von SEO versteht.

Aber auch wenn das Beispiel nicht sonderlich gut gewählt ist, zeigt es doch das Problem auf: Google kann nicht immer die Erwartungen des Suchenden erfüllen. gerade in Sektoren, wo Geld zu verdienen ist, es also um verkaufbare Produkte oder Dienstleistungen geht, steht sicher nicht immer die inhaltlich beste Seite vorne.

Google hat eigentlich keine Möglichkeit zu erkennen, welche Seite die beste zu einer Suche ist. Links als Empfehlung sind nicht mehr in dem Maße aussagekräftig, wie sie es zum Start des Giganten waren. Dass SEOs daran großen Anteil haben, würde wohl niemand bestreiten.

Aber was heißt das? Dass alle SEOs schlechte Menschen sind, ganz sicher nicht. Sondern dass Google in zunehmenden Maße versagt, weil das Hauptkriterium, auf das ihre Suche aufgebaut ist, zu anfällig ist. Nicht für Spam, aber durchaus für Manipulationen. Aber hat sich irgendwer darüber beschwert, dass Fireball oder andere Suchmaschinen aus dem letzten Jahrtausend untergegangen sind? Nein, weil Google besser war. Auch damals haben SEOs schon versucht ihre Seiten weit oben in den Rankings zu platzieren, nur dass dies eben noch einfacher war, als es heute ist.

Ich will hier nicht SEOs als die Innovationsgaranten darstellen, aber in gewisser Weise zwingen jegliche Manipulationen Google bzw. die Gesellschaft dazu weiter zu forschen und die enorm wichtige Internetsuche neu zu überdenken. Fortschritt wird nicht durch den moralischen Zeigefinger erreicht, auch wenn man sich bei manchen Rankings schon fragt, ob das noch vertretbar ist.

Google versagt zusehens und das wird durch die Arbeit von SEOs sichtbar. Das kann man schlecht finden oder die Kritik, die sich in komischen Rankings manifestiert, annehmen und weiter entwickeln. Wir brauchen eine neue Suche, ob aber die vom Autor vorgestellte menschlich partizipierte weniger anfällig ist, wage ich zu bezweifeln. Bastian drückt es drastischer aus:

Einen besonderen Leckerbissen gibt es zum Schluss: Wikia Search als positives Beispiel wie es besser geht. Nun ist bekanntlich Wikia Search bekanntlich schon wieder Schnee von gestern (mangels Userinteresse), irgendwie passt das aber zum Artikel. Quelle Blogs optimieren

Anstatt ständig auf der Suchmaschinenoptimierung herumzukloppen, sollte man sich überlegen, wie man als Gesellschaft weiterkommt. Wo sind denn die guten neuen Ideen, die uns endlich dazu zwingen gute Inhalte auf unseren Seiten zu haben? Content ist noch lange nicht King, man kann sogar von Programmen geschriebene Texte zum ranken bringen, wenn vielleicht auch nicht in der Suche nach “DVD kaufen”. Das ist ein Problem, vor allem für SEOs, die ihre Tätigkeit nicht nur als Gelddruckmaschine sehen und das sind längst nicht die meisten.

Die SEOs, die ich kenne, sind meist internetbegeisterte Menschen und ich kenne kaum jemanden, der es nicht begrüßen würde, wenn endlich die wirklich besten Seiten auch oben stehen würden., auch wenn sich dann das Portfolio der meisten wohl enorm verkleinern würde.

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